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WLAN Hotspot selbst betreiben und Angst vor Abmahnung

Blog Kategorie: InfoAuthor: bha20.02.2018
WLAN Hotspot selbst betreiben und Angst vor Abmahnung
Zeichnung: Sylbek

Wenn Sie auf der Suche nach WLAN Hotspot für Ihre Kunden sind, stellen sich oft Fragen über:
Anschaffung und Betriebskosten, wieviel Arbeit habe ich selbst damit und vor allem bin ich selbst haftbar für das Surfverhalten meiner Kunden?

Kosten


Die Kosten können Sie meist der Produktbeschreibung vom jeweiligen Hotspot Anbieter entnehmen, obwohl eine Transparenz ist manchmal nicht gegeben. Ähnlich wie 'Handys ohne Vertrag' kaufen oder gleiches Gerät mit Vertrag für 1 EUR.

Wenn Sie WLAN Hotspot kaufen, haben Sie oft neben mehr Gestaltungsmöglichkeiten auch keine zusätzlich laufenden Kosten mehr, ähnlich wie Home-Netzwerke mit einer Fritzbox als Router (siehe Bild links und mittig).
Wenn Sie die Geräte mieten oder monatlich dafür zahlen ist dies generell teurer. Noch dazu kommt die Unsicherheit wegen Preiserhöhung und anderen Vertragsabhängigkeiten. Das trifft oft zu für das Netzwerk (rechts im Bild) mit VPN-Routing.

Unabhängig davon was Sie für Ihr Hotspot Netzwerk selbst zahlen, kann man eigentlich kein Geld mehr verlangen von den Kunden (Besucher, Gästen, Bürger, Patienten, Schüler ..), da WLAN Nutzung immer mehr als selbstverständlich, als Inklusivdienst angesehen wird.

Aufwand


Wieviel Arbeit Sie selbst damit haben können Sie ebenfalls oft der Produktbeschreibung entnehmen z.B. für Montage der Accesspoints oder Benutzerverwaltung. Wenn Sie diese Arbeitskosten intern haben sind sie natürlich günstiger. Sollte ein externer Dienstleister bei Ihnen Accesspoints montieren und installieren wird es weit teurer.
Benutzerverwaltung ist seit dem Wegfall der WLAN Störerhaftung (Juli 2016) einfacher geworden, eine einmalige Aufgabe.

Rechtssichere Hotspots


Wenn Sie nach Hotspot Anbietern suchen werden Sie solche Angebote finden wie: Rechtssicherer Hotspot, bei Verstoß sind Sie als Kunde nicht Ansprechpartner.
Das klingt gut, wenn Kunde/Käufer Angst hat für das Surfverhalten seiner Gäste zu haften. Diese Haftung war Jahre lang nicht geklärt, daher entwickelte sich stark in Deutschland Hotspot über VPN-Routing. Es handelt wahrscheinlich um ein Angebot mit monatlicher Zahlung oder/und um andere Vertragsabhängigkeiten.
Das Bild (rechte Seite) zeigt Ihnen beispielhaft wie Internet Verbindung mit VPN-Routing funktioniert. Internet Geschwindigkeit ist nicht mehr abhängig von Ihrem VDSL oder Kabelanschluss Anbieter sondern hängt von der Leistung/Geschwindigkeit vom VPN-Server und Anzahl angeschlossener Kunden des Hotspot Anbieters ab.
Diese Geschwindigkeit kann ca. 10 Mbits sein. Wenn Sie sich für so ein Angebot entscheiden, verlangen Sie eine Zusage über diese Mindestgeschwindigkeit.

Es gibt viele VPN-Routing Anbieter die 'anonymes Surfen' ermöglichen, siehe den Beitrag von heise.de mit Preisen dazu. Bei vielen dieser Anbieter ist es für ca. 60 EUR/jährlich möglich das ganze Netzwerk so zu routen und die wahre-IP zu 'anonymisieren'.

Seit dem Wegfall der Störerhaftung (siehe bundestag.de) können endlich auch in Deutschland mehr WLAN Hotspots entstehen. Eine Verpflichtung für Vorratsdatenspeicherung gibt es nicht mehr, ansonsten wäre Wegfall der Störerhaftung ohne Wert. Siehe dazu einen Beitrag von Hotspot Mitbewerber Lancom.

Um WLAN für Gäste anzubieten reicht doch ein oder mehrere Accesspoints, stellst sich die Frage muss es überhaupt ein Hotspot mit Anmeldeseite sein?
Nein, muss nicht sein, aber unser Sylbek Hotspot Angebot (mit zahlreichen Funktionen) zeigt nicht nur eine frei gestaltbare Begrüßungsseite wo ein Gast (wenn Sie wünschen) allein durch Betätigung von Login Button anmelden kann. Für den Hotspot Server ist somit eine Anmeldung erfolgt, es kann die Geschwindigkeit und freie Surfzeit pro Tag von Ihnen bestimmt werden.