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Linux PXE Server - boot Windows 10 oder Ubuntu 18.04 über UEFI Netzwerk

Blog Kategorie: ContributionAuthor: 16.02.2019
Linux PXE Server - boot Windows 10 oder Ubuntu 18.04 über UEFI Netzwerk
Zeichnung: Sylbek

Es sind Mainboards auf dem Markt die das klassische BIOS nicht mehr laden, auch nicht über Lagacy-Modus. Das heisst, wenn Sie demnächst neue Hardware kaufen und diese über Netzwerk installieren möchten, prüfen Sie ob PXE-Server Konfiguration auch UEFI Computer bootet.

Unten finden Sie einige Informationen wie wir diese Aufgabe mit iPXE & RouterOS erledigen.

PXE Einführung

Durch PXE (Preboot Execution Environment) ist es möglich so gut wie alle Computer wie Laptop, ThinClient, Workstation, Server über Netzwerk zu booten.
Wenn Sie unmittelbar nach dem Computer einschalten die Taste ENTF oder F2 drücken (auch mehrmals möglich) gelangen Sie in BIOS bzw. UEFI Einstellungen. Im Bereich Boot können Sie z.B. die Bootreihenfolge dauerhaft auf Netzwerk umstellen.
Danach sucht der Client Computer einen DHCP Server für IP. DHCP Server liefert neben IP ausserdem den TFTP-Server und dazugehörige Bootdatei wovon Computer dann startet.

Computer über Netzwerk zu starten ist kein Muss, das erleichtert aber die Arbeit von Systemadministratoren vorallem in grossen Unternehmen. So können Computer sozusagen selbstinstallieren, die nötige Konfiguration wird zentral im PXE-Server angepasst. Nach der Installation startet dieser Computer automatisch direkt von der lokalen (SSD) Festplatte.


PXE-Server

PXE-Server beinhaltet meist Dienste wie DHCP, TFTP, HTTP, SMB ... die auf einer Hardware installiert werden können oder verteilt auf mehrere Server. Diese Software ist für die meisten Linux Distributionen, wie auch für Windows Server beinhaltet.
Wir haben für kommerzielles Linux RouterOS entschieden, da dieses Betriebssystem schlank und sehr schnell ist. Die Konfiguration kann per WEB angepasst werden. Ausserdem können 100-te Clients über Freigaben zugreifen und das ganze mit einmaligen Kosten inkl. Lizenz (lifetime). Als Bootfile wurde Open Source Firmware iPXE ausgewählt da diese viele Konfigurationsoptionen bietet und für UEFI-Boot geeignet ist.


Nachdem Sie Mikrotik RouterOS installiert haben fügen Sie in DHCP-Server und TFTP Server folgendes ein:




Die Boot-Datei ipxe.efi erhalten Sie von der iPXE Seite (Link oben) wo Sie auch die Anleitung finden wie Sie die Datei konfigurieren. Diese Aufgabe setzt voraus Kenntnisse in Linux Entwicklung. Neben dieser Datei können Sie auch memdisk, wimboot darin kopieren.

Dazu wird noch die Konfigurationsdatei benötigt, die Menü darstellt, siehe Bild.

PXE-Boot-Server-Menu



Sie sehen beispielhaft iPXE Menüaufbau. WinPe wird geladen wenn es um Windows 10 installation/backup/restore geht, oder mini Linux (deb_sylbek) bei Ubuntu 18.04. Die Verweise zu anderen Konfigurationsdateien wie *.cmd oder *.cfg haben mit automatischer Installation zu tun, so dass Benutzer keine Entscheidung ausser Menüauswahl treffen müssen.




Die Konfiguration von PXE-Server ist sehr umfangreich, kann jedoch vollständig automatisiert werden.
Wir können Sie in dieser Aufgabe unterstützen wenn bekannt ist was für Hardware eingesetzt wird. Wenn es um neuanzuschaffende Hardware geht, finden Sie bei uns lüfterloser Mini-PCs, die relevante Kategorie dazu ist: Mini-PC_Thin-Client